Scanner, nee oder?

Die Erkenntnis, das ich eine Scannerpersönlichkeit bin, hat eine ganze Weile gebraucht. Als erstes las ich darüber in einem Buch.

Die Qual der Wahl

Ich weiß nicht mehr wann ich dieses Buch zum ersten Mal in die Hand nahm. Vermutlich schon bevor ich überhaupt etwas von Hochsensibilität wusste. Schon damals wusste ich einfach nicht was ich will. Da muss einem folgendes Buch ja geradezu ins Auge springen

Ich könnte alles tun, wenn ich nur wüsste, was ich will von Barbara Sher

Mit diesem Buch machte ich mich also auf die Suche. Was wollte ich denn nun wirklich? So viel sei gesagt, wirklich rausgefunden hab ich’s damals nicht. Dort begegneten mir aber zum ersten Mal zwei Begriffe. Der Scanner und der Taucher. Aber auch in diesem Punkt wurde ich mir nicht einig. War ich nun eher Scanner oder doch Taucher? Da ich partout keine Antwort finden konnte ließ ich das Thema fallen. Jahre später begegnete mir der Scanner dann erneut.

Ein Schritt aus Verzweiflung

Es war Wochenende. Und ich war verzweifelter denn je. Wer war ich eigentlich und warum studierte ich eigentlich? Was würde ich nach meinem Abschluss damit anfangen? Wie sollte mein Leben eigentlich aussehen?

Ich wusste es nicht und es war so schlimm wie nie zuvor. Wie so oft in ähnlichen Situationen begegnen mir dann Dinge. In diesem Fall ein Video mit einem Interview. Diese Frau dort, sprach mir aus der Seele. Sie schien mich und meine Probleme zu kennen, ich fühlte mich verstanden, wie ich mich beim Lesen von Zart besaitet verstanden gefühlt hatte. Und in mir reift die Idee das diese Frau mir wohl helfen könnte endlich wieder ich selbst zu sein. Also wandte ich mich für ein Coaching an sie. Denn ich sah keinen Weg wie ich ohne fremde Hilfe zu mir zurückkommen sollte.

Ah, ein Scanner!

Bevor ein Termin für das Coaching vereinbart wurde gab es ein kurzes Telefonat um sich ein wenig kennenzulernen. Ich sprach also von mir und meinen zahlreichen Baustellen (so nannte ich meine Probleme die ich beheben wollte). Darauf folge der Ausruf „Ah, ein Scanner!“ Ich war irritiert. Klar, der Begriff war mir noch vage bekannt. Aber ich, ein Scanner? Ich war doch mehr als skeptisch und ließ die Aussage auf sich beruhen. Es wurde also ein Termin vereinbart und ich hatte einen ganzen Monat Zeit, mich darauf vorzubereiten.

Eine Woche vor dem Termin packte mich dann doch die Neugier. Was genau sollte denn nun ein Scanner sein? Ich machte mich mit Tante Google auf die Suche nach einer Antwort. In einem Forum fand ich einen Thread dazu. Dort wurden die Bücher von Barbara Sher erwähnt. Diese hatte nicht nur das mir bekannte, sondern noch ein weiteres Buch geschrieben. Ein Buch nur über Scanner. Wow, dachte ich, das muss ich unbedingt lesen. Also gleich mal bei Amazon nachgeschaut. Wie das so ist wollte ich das Buch am liebsten gestern schon gelesen haben und die Zeit brannte mir unter den Nägeln. Zum Glück gab es ein wunderbares Kennenlernangebot für Hörbücher und ich schlug zu. Auch wenn ich sonst nichts für Hörbücher übrig habe. Ich wollte endlich wissen was diese Frau denn geschrieben hatte.

Und was soll ich sagen. Es war eine Offenbarung. Genau wie die Erkenntnis hochsensibel zu sein schlug dieses neue Wissen ein wie eine Gehirnbombe. Schon nach der ersten Passage war mir klar: Ich bin ein Scanner. Nur verlor sich dieses Wissen nicht wie vorher, sondern ich habe es genutzt und bin daran gewachsen.

> Endlich wieder ichselbst!

< Wie ich die Hochsensibilität entdeckte

Wie alles begann – Eine kleine Lebensgeschichte

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