Auch ich lerne jeden Tag dazu

Bei mir läuft natürlich auch bei weitem nicht alles perfekt. Vieles konnte ich für mich zwar schon verbessern, bei genug Dingen habe ich jedoch noch keine praktikable Lösung gefunden. Ich halte aber immer Augen und Ohren offen, ob mir etwas begegnet, dass ich für mich anwenden kann. Dabei übertrage ich meistens Lösungen auf ein völlig anderes Problem, nämlich mein Leben immer ein Stückchen angenehmer zu machen.

Das Geschirrberg-Monster

Ausgangspunkt, Küche sauber. Über die Tage sammeln sich dann immer mehr Kleinigkeiten an. Hier ein Messer, da eine Pfanne, vielleicht auch mal ein Teller. Diese drei Teile dann zu spülen erscheint mir immer unnütz. Viel zu wenig um anzufangen. Außerdem bin ich auch meist mit anderen Dingen beschäftigt, dann hab ich ja schon mal gar keine Lust. Das führt dann dazu, dass ich nach zwei Wochen fast kein sauberes Geschirr mehr habe und meine Spüle unter den benutzten Varianten desselben verschwindet.

Bis ich mich dann aber mal aufraffe vergehen noch mehrere Tage. Ich finde nämlich meist einfach nicht genügend Motivation, gleichzeitig fühle ich mich aber auch schlecht, was das Ganze nicht unbedingt besser macht. (Strukturiertes Chaos ist bei mir normal, aber überall rumstehendes Geschirr geht definitiv zu weit!)

Gute Tipps kommen von überall her

Nun erzählte mir ein Klient, er hasse es, wenn er morgens in die Küche kommt, um zu frühstücken, und Unordnung herrscht. Deswegen räume er die Küche am Vorabend auf.

So simpel, so einfach, Problem gelöst und es sammeln sich auch keine riesigen Berge ungespülten Geschirrs an.

Also eine super Idee wie ich finde. Jetzt gilt es herauszufinden ob und wie, diese für mich auch praktikabel ist.

Wie läuft das denn bei dir? Alles aufgeräumt oder sammeln sich immer wieder Dinge an, bis du einem riesigen Bergmonster gegenüber stehst?

> Es sind einige Wochen vergangen und nun kannst du lesen, was aus dem Geschirrberg-Monster wurde.

9 Kommentare

  1. Vor einer Woche habe ich erstmals etwas über Hochsensibilität gelesen. Vorgestern zum ersten Mal den Begriff Scannerpersönlichkeit bzw. Multibegabung gehört und bin dabei auf deinen Blog gestoßen. In so vielem finde ich mich wieder. Verstehe endlich so Vieles, was mir in der Vergangenheit Rätsel aufgegeben hat.
    Deinen Blog habe ich abonniert, mir Bücher zum Thema besorgt und sauge die Infos auf wie ein Schwamm.
    Gerade musste ich so laut lachen, weil ich dieses Geschirrberg- Monster ebenfalls in meiner Wohnung beherberge … ebenso wie das Dreckige-Klamotten-Monster und das Lass-alles-stehen-und-liegen-Ungetüm

    • Fortsetzung:

      Da draußen gibt es soviel Spannenderes, was auf mich wartet

    • Die zwei anderen Monster kenne ich auch. Allerdings gesellt sich zum Dreckige-Klamotten-Monster auch noch das Saubere-Klamotten-Zusammenlegen-und- Weglegen-Monster ^^
      Viel Spass bei der Informationsinhalation. Nur die Zeit zum verarbeiten der neuen Infos nicht vergessen 😉

  2. Schöner treffender begriff ‚Geschirrberg Monster‘ ich muss zugeben das ist auch mir bekannt. Ich habe entweder das eine extrem oder das andere, jenachdem wie stressig meine Woche ist, wenn ich eien entspannte Woche habe dan räume ich dies und das einfach beim hin und her laufen in der Wohnung mit weg, wenn aber um so stressiger um so höher werden auf die Geschirberge genau, dann ist selbst das mitschleppen von der Mülltüte mit runter (wohne im dachgeschoss) zum Weg zum Auto zu anstregend obwohl die Mülltone auf dem weg liegt.

    • Ja, das kommt mir auch bekannt vor. Im Stress sind sogar die einfachsten Sachen zu viel. Ich schaffe es bis jetzt auch nicht, die goldene Mitte zu finden oder zumindest nicht mehr von einem extrem ins andere zu wechseln. Aber ich arbeite jeden Tag daran ^^

  3. Kommt mir bekannt vor… 😉
    Aber… seit ich eine Spülmaschine habe, hat sich dieses Problem gelöst. Doch es gibt noch genug andere! So schiebe ich vieles – was jedes für sich kein Thema wäe – immer wieder vor mir her… bis es nicht nur eng wird, sondern mich auch in echte Schwierigkeiten bringt.
    Aber… das ist das, wo viele sagen, dass ich mein Leben nicht im Griff habe. Bei arbeiten, die ich nicht erledige (obwohl es irgendwie zu schaffen wäre) sagen andere, dass ich zu bequem, ja sogar faul bin… und das wird es wohl auch sein! In der Zeit, wo ich so vor mich „hindümpele“ habe ich z.B. bei anderen (wo ich schon mal helfe) dreimal so viel geschafft!!!
    Also… bin ich faul… und dick noch dazu… unorganisiert und chaotisch!
    Komisch ist nur, dass neben meinem Chaos in mir eine Perfektionistin allererster Güte lebt… wie passt das?!?
    STRESS… was ist das?!? Stress machen wir uns doch selber… Der eine arbeitet unter größtem Druck mehr als 16 Stunden am Tag… und fühlt sich gut! Andere sind schon mit den einfachsten Dingen überfordert, obwohl sie den ganzen Tag Zeit haben… sprich, nicht im Berufsleben stecken, keine Kinder oder sonst wen zu versorgen haben… usw.
    Wer immer alles gleich erledigt, hat weniger Stress… warum also tun wir es dann nicht?!? Ich suche noch nach Erklärungen!!!

    *Wo ich jetzt hier sitze und das schreibe… es warten mindestens vier ganz wichtige Dinge – die dringenst!!! erledigt werden sollten – auf mich! Warum erledige ich DAS nicht zuerst?!? Immer auf später oder auf morgen verschieben… was soll das?!? Verszeht das einer???

    • Versteht das einer?!? *grübel* 😀 🙁 :O

    • Bruni, das verstehe ich sehr gut. Ich bin dieser Frage auch sehr lange nachgegangen und habe für mich, für den Moment eine Antwort gefunden. Die ist für einen Kommentar aber zu lang und für den Blog zu weit vorgegriffen. Schreib mit doch eine Mail, dann können wir uns darüber austauschen 🙂

  4. Liebe Anne…
    das werde ich gerne tun… nur heute und morgen – denke ich mal – eher nicht! Immerhin habe ich heute 2 Anrufe (die wichtig waren) erledigt… und bin zu 2 Terminen (wovon einer wichtig war, der andere meinem Seelenheil gut tat) gefahren. Habe die Tinte für meinen Drucker auffüllen lassen und noch anderes erledigt. Also… heute war ich so, wie ich gerne immer wäre… nicht übermäßig, aber normal fleißig! Tuuusch!!! *selbstlob* 😛
    Bis bald… freu mich, wenn ich von Dir lese!!! (Y) 😀

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