Achtsamkeit und Körpergefühl

Achtsamkeit und Meditation finde ich schon lange spannend. Aufmerksam im Moment zu sein und nur wahrzunehmen, was gerade ist, ohne Wertung und weitere Grübeleien.

Mein Weg zu Meditation

Vor sieben Jahren habe ich mein erstes Büchlein mit Meditationen gekauft. Viel mehr ist damals nicht daraus geworden. Im laufe der Zeit kam ein weiteres Buch dazu. Ich mag die Bücher der „für dummies“ Reihe. Dazu gibt es auch eins über Meditation. Es ist sehr umfangreich und erklärt e zu meditieren. Bei der Meditation habe ich jedoch immer versucht, meine Gedanken ganz auszuschalten. Das bekomme ich auch recht problemlos hin. Jedoch quittiert mein Kopf das dann schnell mit Schmerzen. Also ließ ich die Finger vom Meditieren, schien mir ja nicht so gut zu bekommen.

Vor drei Jahren fühlte ich mich, als hätte ich eine handfeste Depression. Einen Arzt wollte ich jedoch nicht aufsuchen, die verstanden mich ja doch nicht. Nach einigem Suchen fand ich ein Buch was mich ansprach. Der achtsame Weg durch die Depression, klang sehr vielversprechend. Gleich bestellt und verschlungen. Aus diesem Buch habe ich viel über Depressionen im allgemeinen gelernt. Das Wichtigste waren allerdings die Übungen und ein komplettes acht Wochen Programm. Perfekt, dachte ich mir und habe damit angefangen.

Achtsamkeitsmeditation und Bodyscan

Zum ersten Mal lernte ich dort, wie man richtig meditiert. Ich hatte meine Gedanken ja immer verbannt. Nun lernte ich, wie ich sie wahrnehmen kann, aber trotzdem nicht weiter verfolgen muss. Und siehe da, keine Kopfschmerzen mehr nach der Meditation. Ich konnte endlich meine Aufmerksamkeit mir selbst gegenüber verbessern und so Gefühle wahrnehmen, die mich früher schon belastet hatten, denen ich aber nie richtig auf die Spur kam.
Eine Anleitung zu meiner Achtsamkeitsmeditation findest du hier.

Der zweite Teil hat mich dann richtig nach vorne gebracht, der Bodyscan. Ich war und bin, oft viel zu sehr in meinem Kopf gefangen und nehme meinen Körper kaum noch wahr. Um mich wieder mehr mit meinem Körper zu verbinden, mache ich den Bodyscan. Dabei lenkt man seinen Geist durch den Körper und nimmt wahr, was es da so wahrzunehmen gibt.
Hier findest du eine Anleitung zum Bodyscan.

Das Zusammenspiel von Achtsamkeit und Körpergefühl ist erstaunlich. Beide trainieren und unterstützen sich gegenseitig. Ohne Achtsamkeit funktioniert aber keines von beiden. Die oben verlinkten Übungen kann man nach belieben durchführen, je nach Zeit und Bedarf. Um zu Anfang eine Veränderung zu bemerken, ist es allerdings sinnvoll die Übungen über ein bis zwei Wochen regelmäßig zu machen.

Ich lege mittlerweile kleine achtsame Augenblicke ein, in denen ich mich auf meinen Körper und Atem konzentriere. So verbinde ich mich wieder mit mir selbst und verliere mich nicht so schnell in äußeren Eindrücken. Außerdem helfen sie mir, Gefühle und Gedanken besser wahrzunehmen, um diese im nächsten Schritt akzeptieren und dann loslassen zu können.

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